Bei der Muldenversickerung versickert Regenwasser durch eine oder mehrere Vertiefungen im Gelände. Diese können als Gruben oder Gräben ausgebildet sein, meist befinden Sie sich in einer Tiefe von ca. 20 – 30 cm und sind mit einer ähnlich dicken Oberbodenschicht an der Unterseite ausgestattet. Die Ableitung von Niederschlägen aus versiegelten Gebieten in diese Vertiefungen erfolgt durch einfache Gefälle oder oberirdische Kanäle, die natürlich, gepflastert oder anderweitig künstlich geschaffen sein können. Die Entwässerung erfolgt nicht nur durch Versickerung, sondern auch durch Verdunstung.
Die Muldenversickerung ist neben der Oberflächenversickerung die einfachste Form der Regenwasserversickerung. Sie unterstützt den natürlichen Wasserkreislauf, indem sie Wasser vor Ort hält. Dadurch können Grundwasserressourcen regeneriert werden. Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen rund um Versickerungssysteme haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Beim Prinzip der Muldenversickerung wird Regenwasser durch Gefälle oder Rinnen in eine begrünte Vertiefung (= Mulde) geleitet und versickert durch den durchlässigen Boden. Die Tiefe der Mulde beträgt ca. 20 – 30 cm. Die Umsetzung einer solchen Muldenversickerung ist technisch gesehen sehr einfach und wird beim Bau bereits berücksichtigt. Eine platzsparende Alternative zur Muldenversickerung ist die Mulden-Rigolen-Versickerung.
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